..wird jeder einzeln gefragt. In Nürnberg. Am 20.11.1945. Von den Amerikanern.
Diese Frage wird den Folterknechten in Amerika heute nicht gestellt. Amnesty für die, die gehandelt haben, nach dem Recht der amerikanischen Justiz. Wo der Unterschied ist, habe ich bisher noch nicht so richtig verstanden, außer vielleicht, dass man sie nicht noch zusätzlich belasten will, die armen und tief traumatisierten Folterer der Terror-VERDÄCHTIGEN. Schon genug, dass sie zukünftig in einer Art Zeugenschutzprogramm leben müssen – also anonym, damit sie unerkannt bleiben und nicht noch am Schluss Opfer irgendwelcher Verrückter werden.
Gute Psychologen sind jetzt gefragt, um diese schrecklichen Dinge, die sie den Menschen so unfreiwillig angetan haben, zu verarbeiten.
Ich stelle mir also vor, wie ein Amerikaner ordnungsgemäß bei grün über die Strasse geht und ihn jemand so halb von der Seite anquatscht: Hey, du, sollen wir heute mal „Leute schmeißen“ machen. Weißt du, da stecken wir irgendwelche Fanatiker in Holzkisten und werfen sie solange an die Wand, bis sie irgendwelche Namen ausspucken. Und danach, so als Schmankerl, leeren wir einen Eimer Wasser über ihr Gesicht. Und der Geck dabei ist, die sie angeschnallt. Ha, ha, ha… kommst`de mit, wir werden en` Haufen Spaß haben.
So schnell geht das, und schon kämpfst du für dein Volk gegen die Achse des Bösen – quasi aus dem Unbewussten heraus, ehe du es so richtig mitbekommen hast – und kannst dich gar nicht und absolut überhaupt nicht dagegen wehren.
In Europa würde ich mir das anders vorstellen. Wahrscheinlich würde man hier erst einmal eine in diese Zielrichtung entsprechende Laufbahn einschlagen, also vielleicht Berufsmilitär, Polizei, SEK, GSG oder so ähnlich. Und dann würde dich diese Laufbahn langsam aber sicher immer näher an die Aufgaben der nationalen Sicherheit heranführen, die hin und wieder auch mal nicht so schön sind, aber du wüssest dann, wofür du deine Zulagen neben dem monatlichen Gehalt gezahlt werden.
Ich komm mir manchmal vor wie der letzte Depp, der einfach nur deshalb die Arschkarte gezogen hat, weil er aus seinem Elternhaus nicht die ausreichende Skrupellosigkeit mitbekommen hat, um am Ende des Tages das Gefühl haben zu können, mit jedem weiteren menschlich ausgenommen Opfer über sich hinausgewachsen zu sein.
Mir selbst gefällt dieser Beitrag überhaupt nicht, aber ich weiß nicht, wie ich mich anders wieder erden soll, wenn ich dem nicht Luft mache.

„Gott gebe mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“
Bild: Daniel
Kurzfassung:
Augen, Splitter, Zaunpfahl zzgl. Winken!
Klingt so jedoch edler:
„Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?“
(hier gefunden:http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/7.html)
Mit einer Mischung aus reinem Ekel und erstaunter Faszination betrachte ich vor allem die Einfältigkeit der potentiell auch solchermaßen Handelnden/Unterlassenden.
Etwas abstrakt aber dennoch passend dazu. In einer längeren Diskussion mit einem sehr fähigen Programmierer stelle ich fest, wie gefährlich es mE für unsere Lebensgemeinschaft ist, dass die Verwaltung (hier die Staatsanwaltschaft) digitales Bildmaterial zu Beweiszwecken in Strafverfahren hinzuzieht. Darauf erwidert er sinngemäß: „Na und? Die DAUs werden schon noch merken, was die sich damit einbrocken!“ Daraufhin stelle ich fest das dieser Wahnsinn doch auch ihn (oder Teile seiner Familie) treffen könnte. Was ihn lediglich zu der Äußerung bewegte: „Solange ich mit der Technik besser umgehen kann als der Apparat, ist mir das absolut egal. Mein Vorsprung ist da groß genug, dafür sorge ich schon“. Und auf die Frage: „Was machst Du wenn sie dich genau deswegen holen kommen?“, meinte er: „Das weiss ich eher als die es wissen!“.
Recht hat er. Er kann sehr effizient Daten manipulieren. Aber verstehen, dass er selbst den Balken in seinem Auge trägt kann er halt nicht. Technisch -sehr gut-, sozial -mangelhaft-.
Frage einmal gebildete Menschen was sie davon halten das digitales Material als Beweismittel vor deutschen Gerichten zulässig ist. Frag mal einen Richter wie er dazu kommt Zahlen einen Wert zuzuordnen (Abmahnverfahren digitales Bildmaterial betreffend). Von denen hat offensichtlich nicht einer verstanden, das einzig ein echter Kujau eine wahre Verletzung von Urheberrechten darstellen kann. Usw. usf. Die Kurzsichtigkeit dieser Spezies ist wie schon oben festgestellt ekelig und faszinierend zugleich
Mal schauen wie die Fahrt weiter geht…
LG
Ja, Michael, ich habe auch so zwei in der Verwandtschaft, ich mag sie sehr, allerdings, seitdem sie Richter sind, meinen Sie, würden sie ihm begegnen, Gott das Strafrecht ersteinmal richtig erklären zu müssen.
Sie sind in ihrer Beurteilung zu Welt- und Familienlage unfehlbar geworden.
Sag mir was du machst, und ich sag dir, was du bist – oder?
„Sag mir was du machst, und ich sag dir, was du bist – oder?“
Ja