ein Dach über den Kopf, Kleidung und Nahrung. Das, in einem funktionierenden sozialen Netz, sind die Grundzutaten. Darüber würde ich jetzt gerne mehr schreiben, wie aber auch über die 1,6 Billionen Staatsschulden-Lüge, denen im Laufe der letzten 60 Jahre die Politiker Jahr um Jahr zugestimmt haben. Angeblich auf dem Rücken unserer Kinder, die diese mal zurückbezahlen müssen. Mumpitz. Diese können niemals zurückbezahlt werden. Angenommen, du verdienst:
26.000,– Euro im Jahr ( Haushaltsjahr)
Davon gehen 85 % für deine Fixkosten drauf, wie Miete, KV, Auto u.s.w. (also Beamte, Zinslast, Zuschüsse zu Renten, Militär, Subventionen…). Dann brauchst du dieses Jahr aber noch für vermeintlich Notwendiges, wie kaputte Waschmaschine, Strompreiserhöhung, Zahnersatz (Unwort des Jahres: Wirtschaftskrise)
9.000,– zusätzlich von deiner Bank.
Das wäre ja soweit noch in Ordnung, wenn du nicht schon
160.000,– bestehende Schulden hättest.
Sag mir mal jemand wie er das machen will, wenn er kein einziges Jahr mit seinem Geld auskommt, und immer neue Schulden machen muss – wie will der dann jemals seine bestehenden Schulden abtragen? Selbst, wenn er es schaffen würde, mal ein Jahr ohne neue Schulden durchzukommen und evtl., was ich mir nicht vorstellen kann, 1000 Euro abzutragen, dann wären
schon in – 160 – Jahren alle Schulden auf 0.
So, nun habe ich keine Schulden – aber der Staat.
Was macht der Staat, wenn er Geld braucht? Na, das was er immer gemacht hat. Er schickt seine Steuereintreiber durchs Land. Wie diese nun ihr Handwerk ausrichten, werde ich euch dann berichten, wenn sie meine Bücher links gemacht haben.
Bild: Daniel
Hallo Menachem,
auch in dieser Situation gilt:
Geben und Nehmen!
Zuerst gibst Du der Gemeinschaft was sie meint das ihr zusteht und den bescheidenen Rest nimmst Du dir
1987 lernte ich es so von meinem Vater:
„Die machen das jeden Tag. Egal wie gut Du bist, wie viel Mühe Du dir gibst transparent und ordentlich die Bücher zu führen. Die Masse da Draußen unternimmt eben dies nicht. Und nun stell dir vor wie Du dich fühlen würdest wenn Du Tag für Tag immer nur Pfusch siehst. Irgendwann siehst Du nichts anderes. Es hat also keinerlei Sinn sich zu erregen. Sei ordentlich und gewissenhaft und lass dir alles quittieren. Einen Zettel zu viel kann man wegwerfen, einen zu wenig -in dieser Situation- schwerlich herbeizaubern.“
Gesagt getan hatte ich nie mit den Eintreibern Probleme. Ich lies sie stets spüren das sie willkommen waren und ich sie für ihre Tätigkeit nicht verurteilte. Das schaffte eine entspannte Atmosphäre. Kein Stress ist unbezahlbar
Du hast dir schon die Sternstunde der Philosophie angesehen?
LG und viel Spass aus einem schwitzenden Berlin
Ja, Michael, und als ich noch in der Suchmaschine „Sternstunde der Philosphie“ eingegeben hatte – ein toller Fundus. War ein guter Tip. Danke.
Mit dem Beitrag oben ist es so, dass wenn ich/man darüber zu schreiben beginne, langsam ein großes Konglomerat von tiefer liegenden Elementen sich ans Licht begibt, wozu auch dein Kommentar die Gesamtbewegung angestossen hat. Das ist keine einfache Sache, diese Bewegung ins Bewusstsein kommen zu lassen. Aber wie singt euer Frontmann mit dem Hut: Hinter dem Horizont geht`s weiter!
Herzliche Grüße aus Santa Kulcki, Menachem
(P.S. so nennen wir hier den vor unserer Tür liegende Baggersee, der tatsächlich zur Zeit toskanische Träume fast real werden lässt.)
das problem ist einfach. jeder weiss es und keiner macht es und keiner kann es ändern. die politiker können eh machen was sie wollen.