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37.120 Neuinfektionen. Heute.

Ich schätze mit der Dunkelziffer sind es 3 x so viel. Bisher war ich im schätzen immer schlecht und habe die Zahlen meist viel zu weit unten angesiedelt. Horror.

Schuld (allein dieses Wort in diesem Zusammenhang) sind der überwiegenden Meinung nach die Impf-VERWEIGERER. Frei von Schuld sind die Geimpften, obwohl sie das Virus ebenso in der Bevölkerung verteilen.

Meiner Meinung nach trägt die Verantwortung für diesen erneuten, und diesmal katastrophalen Ausbruch, die Bundesregierung Deutschland. Nicht, weil sie fehlerhafte Entscheidungen getroffen hat, obwohl sie in Expertengremien modellierbar waren. Nein, nicht deswegen, sondern, weil diese Entscheidungen nicht korrigiert werden.

Keine kostenlosen Tests mehr

Jetzt, mit Winteranbruch, wären sie genauso notwendig wie ehemals. Besonders unter dem Aspekt, dass auch Geimpfte ansteckend sind, was lange sehr zögerlich zurückgehalten wurde. Obendrein nun noch die Geimpften mit der 2G-Regelung „testfrei“ Zugang zu vielen Veranstaltungen zu gestatten, gehört meiner Meinung nach aber schon in die Rubrik des „grob fahrlässigen Handelns“, angesichts der möglichen Virusverbreitung. Die momentan diskutierte Version, sie evtl. kostenfrei wieder NUR für Geimpfte und Genese einzuführen, bedient m.E. nach weiterhin das aufzubauende Narrativ, wer Geimpft ist hat seinen Solidaritätsbeitrag geleistet, alle Anderen sind schuld. Wo ist denn da bitteschön die Logik? Es geht es um die Ausschöpfung aller Möglichkeiten zur Bekämpfung einer Pandemie, auch unter dem Aspekt, dass sich Widerstände auftun. Da ist für Firlefanz, der sich durch die Unmöglichkeit einer Impfpflicht ergibt, kein Platz.

Keine Lohnfortzahlung für Ungeimpfte

Das ist für mich definitiv der Inzidenzturbo. Vielen Impfverweigerer spreche ich nicht den Solidaritätswillen ab, sich testen lassen zu wollen. Aber wie viele können es sich leisten, 2-6 Wochen im positiven Testfall auf ihr Einkommen zu verzichten? Darüber hinaus auch in Unkenntnis weiterer und möglicher finanzieller Folgen? Also wird weiterhin zur Arbeit gegangen, selbst leicht symptomatisch. Aus Existenzängsten wird damit eine Kaskade in Gang gesetzt, die bald nicht mehr umkehrbar sein wird. Aber Hauptsache, man spielt in Manier ala Söder den starken Mann. Das kommt immer gut an.

Wir werden uns alle infizieren

Das ist Fakt, wenn Drosten`s Aussage aus dem Mai 2021 stimmt: „Wer sich nicht impfen lässt, infiziert sich unweigerlich“. Erst wenige Monate her und unter dem Aspekt postuliert: Wer sich impft, ist vor einer Infizierung geschützt. In diesem Satz steckt, zieht man mal die enthaltene falsche Suggestion heraus, dass jeder einmal mit dem Virus konfrontiert werden wird. Im Mai allerdings noch in der Annahme, dass das Virus, bei Geimpften, direkt nach dem Eindringen in den Rachenraum kaputt gemacht wird, bevor es Schaden anrichten kann. Mittlerweile wissen wir es besser. Also, wenn sich jeder einmal infizieren wird, wozu die ganze Aufregung? Wer geimpft ist kann mit einer 90 %-igen Wahrscheinlichkeit auf einen milderen Verlauf hoffen. Aber wozu gehörst du, lieber Leser? Zu den 90% ? Oder zu den 10 % ? Die Antwort weiß ganz allein der Wind.

Darüber hinaus sehe ich das mit der Impfung und den Masken wie Sarah Wagenknecht. Beides dient überwiegend einzig dem Selbstschutz. Ein daraus abgeleitetes solidarisches Handeln halte ich bei 99,8 % der Geimpften (ausgenommen speziell dich werter Leser) für ein Abfallprodukt, das zu einer moralischen Überhöhungskeule herangezüchtet wurde. Aus Angst, aus Wut, aus Macht- und Hilflosigkeit gegenüber dem Geschehen.

In diesem Sinne des bisher geschriebenen:

Ich bin geimpft und warte nun auf meine Infektion. Dabei ist es mir relativ egal, ob ich von einem Geimpften oder Ungeimpften angesteckt werde. Insofern kann ich mir den Luxus leisten, anderen kompromisslos das Recht auf Selbstbestimmung zuzugestehen.

Ich wünsche allen….

eine frohe und friedvolle Weihnachten, in einem ganz besonderen Jahr, das nun bald seine Pforten schließen wird. „Und jedem Anfang…..“

Die Musik…..

… die uns Kinder begleitet hat, als ich kleiner Junge mit meinen Eltern im Großraum Koblenz lebte. Einer unserer häufigen Sonntagsausflüge ging zum nahegelegenen Flugplatz Hahn. Ein Freund meines Vaters aus der Zeit der Befreiung hatte dort eine Bar.  Eine Bar, wie man sie sich ähnlich im Sinne einer italienischen Espressobar vorstellen mag. Und die Musik dort, ja, die war sehr speziell……., amerikanisch halt.

Ob Freude der Keramik oder Interesse an Gesellschaftspolitik und Fotos, ob Dompteur einzigartiger Texte oder Urgestein des Bloggens, ob wahre Meister der Reduktion oder Zufälligkeiten wunderbarer Freundschaften, alle entstanden aus dem Netz,- diese kleinen Freundschaften sollten Corona-resistent weiterleben.

„I don`t care who`s wright or wrong…..“

 

 

Verzeihen ?

„Wir werden in ein paar Monaten wahrscheinlich viel einander verzeihen müssen. Ich bin mir sicher, jenseits von Politik, wird auch für Gesellschaft, selbst für Virologen und Wissenschaftler eine Phase kommen, wo wir alle feststellen werden im Nachhinein, dass man vielleicht an der einen oder anderen Stelle falsch gelegen hat……. *

Dieser Satz wird in Zukunft vielleicht ebenso oft zitiert werden wie das „Wir schaffen das“. Bei all meiner sach- und Fachkritik an Jens Spahn erkenne ich aber auch an, dass Menschen an ihren Aufgaben wachsen können. Und diesen nicht ungewichtigen Satz lege ich auf die andere Seite der Waagschale. Ob es allerdings ein „verzeihen MÜSSEN“ sein muss, weiß ich nicht. Eine „generelle „Verzeih-Amnestie“ kann es m.E. nach nicht geben. Dies würde den Begriff in sich selbst ad absurdum führen.

Jens Spahn zu verzeihen fällt mir persönlich nicht schwer. Für mich war sein Kurs von Anfang an nicht richtig. Er hatte nicht mein Vertrauen. Er konnte mich nicht enttäuschen. Das „verzeihen müssen“ wird die Herausforderung für all die, die sich im Nachhinein als getäuscht betrachten, deren Vertrauen erschlichen wurde. Ich hoffe, auch wenn ich meine Bedenken habe, dass das alles gut endet.

Woran ich keine Bedenken oder Zweifel habe ist, dass es nach meiner Einschätzung keine 2. Infektionswelle größeren Ausmaßes geben wird. Darauf würde ich sogar wetten.

Klar ist: Das Virus ist und bleibt latent in der Bevölkerung vorhanden und es wird unvermeidbar immer wieder hotspots geben. Allerdings, in beherrschbarem Rahmen,- aber nicht beherrschbar, weil es die Politik diktiert, sondern weil die Menschen ihre Lektion kapiert haben. Nicht Alle haben das verstanden und werden sich daran halten und weiterhin beteiligen, aber wenn es 60 % der Bevölkerung tun, und dessen bin ich mir fast sicher, sind wir auf einem gutem Weg.

Damit schließe ich mein Kapitel „Corona“ ab und wende mich wieder meiner selbstgestrickten Musik zu. Bleibt Gesund!

 

*Zitat nach Jens Spahn

dem Schutzschild der politischen Kaste. Hier ein Podcast aus der Welt, vom 20.04.2020:

WELT – DER KOMMENTARVON SUSANNE GASCHKE

Corona-Krise: Ich möchte von Jens Spahn nicht gelobt werden

Für die, die diesen podcast ohne Login nicht öffnen können, hier die 1. des 2:47 Minuten langen Kommentares, dem ich mich vollumfänglich anschließe:

„Sicher, es ist kein übergroßes Problem, noch 2 weitere Wochen mit Kontaktbeschränkungen und ohne Bundesliga durchzustehen. Woran sich die Mitglieder der Bundesregierung aber jetzt schon zu erinnern versuchen sollten ist, dass sie weder unsere Vorgesetzten noch unsere Mütter oder Väter sind. Den paternalistischen Krisenton können sie gleich heute zurückfahren. Ich möchte von Jens Spahn für gar nichts gelobt werden, was ich tue oder unterlasse. Ich möchte nicht noch einmal erklärt bekommen, wie man sich die Hände wäscht oder wohin ich nach der Krise zu reisen habe, Söder! Und ich möchte auch nicht im Gestus der Alternativlosigkeit verkündet bekommen, nur mit einer Kontroll-App gäbe es einen Weg zurück in die Freiheit. Unterschiedliche Meinungen in dieser Frage sind so nötig wie erlaubt. ………………….“

 

Jeder, der in seinem Berufsleben im Rahmen der Auswahl neuer Mitarbeiter Entscheidungen treffen musste weiß, wie nah Glückstreffer und Nieten beieinander liegen. Ich habe mich in meiner kleinen Firma und meinen bescheidenen Möglichkeiten immer viel mit den Werkzeugen der richtigen „Mitarbeiterauswahl“ beschäftigt. Neidisch habe ich dabei oft auf die Großen geschaut, ob Elektro, Auto, Pharma oder Informatik, die, wenn sie riefen, aus einem regelrechten Bewerbertsunami erstmal eine Vorauswahl treffen konnten, bevor in einem oft tagelangen Assessment-Center am Ende eine Handvoll Gewinner übrig blieb. Tröstlich empfand ich, dass die Glücktreffer-Quote der Großen dabei oftmals auch nicht viel größer war als meine. Ob tatsächlich der richtige Mann für den richtigen Ort gefunden wurde zeigte sich erst, wenn`s im Stress hart auf hart kam, getreu dem Motto: „An ihren Taten werdet ihr sie erkennen.“

 

Auch in den ganzen hohen Management-Sphären mit riesigem Salär und großer Entscheidungsverantwortung gibt es eine lange Liste von Fehlbesetzungen. That`s life.

 

Für einen Ministerposten bedarf es heute außer dem richtigen Parteibuch, einem fließendem und unverbindlichen Politikersprech nur noch der richtigen Stelle im parteipolitischen Proporz.
Andere Qualifikationsansätze sind für einen Minister, der dieses Land durch einer der schwierigsten Phasen der Bundesrepublik lotsen soll, NICHT erforderlich.

Altmaier, Braun, Söder, Scholz, Drosten, Merkel, Wieler, Laschet……………… bestimmen das Geschehen, während der kaum sichtbare „Jensi, de Prinz“ (so im Kollegenjargon) große Freude und Spaß am Betriebsausflug in einem Gießener Krankenhaus hat.

9/3. Covid-19.

Der 09.03. 2020 war der Tag, an dem ich mich letztmalig relativ unbekümmert mit anderen Menschen traf. Unser 9/11. Am Tag darauf, Dienstag, 10.03.2020, wackelte das Gebäude „Wird schon alles gut gehen“ höchst bedenklich, bevor es dann am Wochenende einstürzte und eine riesige Aschewolke emporstieg.

Heute ist der 26.03.2020. Was sehe „ich“ durch die sich langsam lichtende Staubwolke?

Corona trägt man unbemerkt und damit weiterinfizierend schon im Durchschnitt 2,5 Tage in sich, bevor erste Symptome bei einem selbst auftreten. „Heimtückisch“ sagen die Menschen dazu. Doch andererseits: Jede Spezie in diesem Universum hat seine eigene (Über-)Lebensstrategie. Der Mensch seinen Verstand, das Corona-Virus seine anfängliche Unsichtbarkeit. Auge um Auge. Zahn um Zahn.

Die Trendwende könnte tatsächlich gegen Ostern kommen, wenn die Bevölkerung diszipliniert mitzieht. Das dann an diesen Ostertagen das christliche Fest der Auferstehung mit dem Sieg Jesu über den Tod gefeiert wird, … das macht schon nachdenklich. Die spannende Zahl wird sein, ob dann täglich mehr GENESE als Neuinfizierte verzeichnet werden. Ich hoffe, glaube aber nicht wirklich daran, dass wir bis dahin unter 100.000 bleiben werden.

Ab Ostern wird es auch neue Ausgangsbeschränkungen geben. Mit Sicherheit wird schon mit Hochdruck an neuen Richtlinien gearbeitet, wie Jung und Alt für die nächsten Wochen/Monate getrennt werden. Leider sehe ich zu diesem Szenario selbst keine Alternative.

Das Hilfspaket der Regierung ist noch warm, da sind die Plünderer schon unterwegs.

3 Monate keine Miete zahlen? Das wird mit Sicherheit auch gerne von gut Betuchten in Anspruch genommen (werden).

Verlorene Zuschüsse? Her mit dem Pfd.-Antrag.

HartzIV ohne Vermögensprüfung? Jetzt brauchen die Karten nicht mehr auf den Tisch gelegt werden. Noch nicht mal die Gezinkten.

Kurzarbeitergeld? Nur was für die Großen, damit die Dividende nicht zu stark gekürzt wird. Bloß keinem weh tun. Die Kleinen kürzen über die Krankenkasse mit der „AU“ ihrer Mitarbeiten den Weg des Unternehmerrisikos ab.

Der Begriff „Mitnahmeeffekt“ wird in der Politik dieser Tage peinlichst vermieden, wobei ich glaube, dass 50 – 70% der bereit gestellten Mittel davon aufgesaugt werden.

Die derzeit überall hoch gelobte Solidarität und Umdenkungsprozesse begegnen mir nur spärlichst bis gar nicht.

Mir begegnen oft Menschen mit Angst. Mir begegnen oft Menschen mit Umsicht und Vorsicht.

In der Angst rennen die Menschen hektisch umher. Ohne Sinn. Suchen und greifen nach jedem Strohhalm der daherkommt. Auch die haben es in diesen Tagen nicht leicht.

Ich versuche „in Tagen wie diesen“ mit Vorsicht auf meine körperliche Unversehrtheit zu achten. Aus Rücksicht auf meine geistige Gesundheit habe ich mich aus allen Chats und Internetdiskussionen weitgehendst herausgenommen. Ich weiß im Moment nicht was die schlimmere Pest ist. Facebook, mit all seinem Shit und Verschwörungstheorien oder Corona. Und das, leider, meine ich nicht sarkastisch.

Langsam, habe ich das Gefühl, geht der Corona-Super-Gau in eine neue Normalität über. Wann es mal wieder unsere altgefühlte und eine vertraute Normalität wiedergibt, daran mag ich im Moment nicht denken.

 

 

Liebe Claudia, lieber Gerhard, schön, dass ihr mit euren letzten Kommentaren an mich gedacht habt. Das freut mich sehr und tut gut. So ist nach all den Blogger-Jahren doch was schönes geblieben.

So, wie die Geschichte „Meine Hommage“ von schönen Erinnerungen erzählt, so ist es auch für mich mit dem Netz. „Es war einmal…“, aber jetzt im Moment ist es nicht mehr mein Netz. Außer den 5 Blogs, die ich in meiner blogroll neu aktualisiert habe, möchte ich mich mal eine Zeitlang von all dem „Geschimpfe“ distanzieren.

75 Jahre nach der Befreiung von Ausschwitz geht es uns überwiegend so gut wie noch nie und dieses Land hat großartiges geleistet, auch, was die Auseinandersetzung mit der Geschichte betrifft. Und dennoch wird es zerfleddert,-  mit Hass, Wut, und Abschaum überschüttet. Respektvolle Dialoge im achtsamen und rücksichtsvollen Umgang miteinander, werden zur „Suche nach der Nadel im Heuhaufen“. Und das schlimme daran ist, das ich an mir selber feststelle, das dies alles ansteckend ist und sich auch „mein Ton“ zum unguten verändert. Das erschreckt mich. Und bis ich für mich weiß, wie ich damit zukünftig umgehen kann und will, bis dahin, – bin ich dann mal weg!

wünscht allen Freunden und Bekannten, Menachem und Bernd.

 

 

Wir haben in diesen Weihnachts-Klassiker eine kleine Botschaft eingebracht, nicht zuletzt angeregt, durch die guten Gespräche der letzten Wochen bei Claudia Klinger. Wir zwei alten Säcke, Bernd und ich, die nunmehr stramm auf die 70 zugehen, haben jedenfalls viel Spaß und Freude bei unserem Hobby. Mit dem digitalen Neuland das wir nun betreten haben, verlassen wir die alten analogen Wege und es ist großartig zu erfahren, mit welchen Möglichkeiten und in welch großer Fülle hier experimentiert werden kann. Ja, fast schon ein kleines und vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für uns und ich wünsche allen, dass ihnen am Weihnachtsfeste auch ein paar ….

…..Herzenswünsche erfüllt werden mögen.

 

 

…. ein metaphorischer Text,-  in schönen Harmonien eingebettet,- der von Liebe ganz im Allgemeinen, und deren Vergänglichkeit, erzählt.  Sinnlich. Von Bernd und mir nacherzählt. Um vor der Vergessenheit zu bewahren. Liebe.