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Zensur

Ist es nicht komisch? Wir im Westen hoffen, dass die ca. 80 % der russichen Bevölkerung, die den Angriff auf die Urkraine befürworten, sich von der staatsgelenkten Informationspropaganda lösen,- um über schwer zugängliche Alternativmedien die Wahrheit und die Realität im Ukrainekrieg zu erfahren. Der Wahrheit,- wie sie in der westlichen Welt betrachtet, geäußert und bewertet wird.

Wir hier, im Westen, haben im Gegensatz dazu fast uneingeschränkt alle Möglichkeiten, uns grenzenlos zu informieren. Auch in Alternativmedien. Und? Tun wir es?

Mir fällt es extrem schwer, mich mit Alternativmedien so ausreichend zu beschäftigen, wie es die Komplexität der aktuellen Geschehnisse erfordern würde. Was von den einen erwünscht wird, kann ich selbst kaum leisten. Staatliche Zensur versus freiwilliger Zensur. Im Endergebniss nimmt sich das nichts.

Es gibt dieser Tage nur wenig Gewissheiten und Hoffnungen, die alle an einem seidenen Faden hängen. Eine dieser Hoffnungen ist, dass Putin diesen Krieg gegen die Ukraine bereits verloren hat, selbst, wenn er ihn im militärischen Sinn gewinnt. Die Ukrainer werden weiterkämpfen, weil sie sich nicht mehr der Putin`schen Sowjetdiktatur unterwerfen wollen.

Was wissen wir?

Wir wissen mittlerweile, mit welchen Mitteln und Methoden Putin jede freie Meinungsäußerung unterdrückt. Auf der Straße und in den Medien. Mit bis zu 15 Jahren Haft.

Und wir können auch davon ausgehen, dass eine von Putin abgenickte Ukraine-Regierung neue Dekrete aufsetzen wird, die diese in Russland erfolgreich eingesetzten Repressalien anwenden wird und muss. Brutal und langfristig. Bis alles im Keim erstickt ist. Angst! Das diktatorische Erfolgs- Überlebenskonzept.

Das ist meiner Meinung nach die/eine Langfrist-Strategie von Putin. Und das er in langfristigen Räumen denkt, auch das sollten wir mittlerweile verstanden haben. Ob er dies allerdings auch alles noch er-/oder überlebt, dass wird in den zukünftigen Geschichtsbücher nachzulesen sein.

Wenn die Ukraine diesen Krieg nicht gewinnt, wird sie für lange Zeit im europäischen Raum nicht mehr sichtbar sein. Das wissen die Ukrainer.

Gott beschütze die Ukraine. Die unverschuldet in Geiselhaft genommenen Russen. Uns alle.

Shalom

Der 3. Weltkrieg?

So, wie sich die Menschheit evolutionär entwickelt, so entwickeln sich paralell dazu auch die Waffen des Krieges. Weiter und neu. Die Vernichtungsart ändert sich. Das Vernichtungspotential wird allerdings stetig größer. Es scheint, als benötige jede weitere zivilisatorische Entwicklungsstufe erst die Vernichtung des Alten. Der Mensch. Er kann einfach nicht anders.

Die Waffen des 3. Weltkrieges, der „sichtbar“ nach meinem Dafürhalten am 24.2.2022 begann, sind stiller, umfassender, unheimlicher und gefährlicher geworden, als alles andere, was wir bisher mit Kriegswaffen assoziierten. Gigantisch die Zerstörung schon jetzt. Allein durch den fehlenden Weizen aus der Ukraine werden unbeteiligte tausende Menschen in anderen Erdteilen verhungern. In Europa, wie auch in der Ukraine, Russland und nicht zuletzt in Deutschland, werden die Ärmsten der Armen unverschuldet ihren Existenzkampf ums Überleben zusätzlich aufnehmen müssen. Für sich selbst, ihren Kindern, ihren Familien. Den Letzten beißen die Hunde.

Welch weltweites Vermögen wird in unserer Zeit allein für Abschreckungs-Aufrüstung verausgabt? Welche horrenden Summen an Wirtschaftswerten sind in den ersten 13. Kriegstagen bereits vernichtet worden? ALLEIN mit diesen unvorstellbaren Mitteln wäre es durchaus möglich, dass kein Mensch mehr auf unserer Erde wegen Hunger sterben müsste.

Fast alle Beteiligten des 2. Weltkrieges haben sich formiert und in Blöcken neu gegeneinander aufgestellt. Kampfbereit und siegesgewiss haben sie ihre Waffen offengelegt. Rohstoffe, Energie, Abhängigkeiten, Wirtschaftskraft. Für ihren jeweiligen Einsatz und deren Taktik brauchen sie unabdingbar den Rückhalt ihrer Bevölkerung. Auch diese medialen Kampfmaschinen haben mittlerweile volle Fahrt aufgenommen.

Wir stehen erst am Anfang einer langjährigen Auseinandersetzung, deren tiefe Furchen in Europa und der Welt noch lange zu sehen sein werden. Am Ende wird es vielleicht wieder einen Marshall-Plan benötigen. Für die Ukraine? Für Russland?

Überzeugt bin ich davon, dass es vorerst zu keinem atomaren Kriegswaffeneinsatz kommt. Das ist Putin zu profan. Er will der Welt beweisen, dass er der größte Taktiker und Stratege aller Zeiten ist. Das er immer und in allem der Welt einen Schritt voraus ist. Alles parieren kann und sogar noch in der Lage ist, einen drauf zu setzen. Putin,- der begnadete und geniale Führer und Herrscher der wiedervereinten und stolzen russichen Nation! So soll es einmal seiner Vorstellung nach in den Geschichtsbüchern geschrieben stehen.

37.120 Neuinfektionen. Heute.

Ich schätze mit der Dunkelziffer sind es 3 x so viel. Bisher war ich im schätzen immer schlecht und habe die Zahlen meist viel zu weit unten angesiedelt. Horror.

Schuld (allein dieses Wort in diesem Zusammenhang) sind der überwiegenden Meinung nach die Impf-VERWEIGERER. Frei von Schuld sind die Geimpften, obwohl sie das Virus ebenso in der Bevölkerung verteilen.

Meiner Meinung nach trägt die Verantwortung für diesen erneuten, und diesmal katastrophalen Ausbruch, die Bundesregierung Deutschland. Nicht, weil sie fehlerhafte Entscheidungen getroffen hat, obwohl sie in Expertengremien modellierbar waren. Nein, nicht deswegen, sondern, weil diese Entscheidungen nicht korrigiert werden.

Keine kostenlosen Tests mehr

Jetzt, mit Winteranbruch, wären sie genauso notwendig wie ehemals. Besonders unter dem Aspekt, dass auch Geimpfte ansteckend sind, was lange sehr zögerlich zurückgehalten wurde. Obendrein nun noch die Geimpften mit der 2G-Regelung „testfrei“ Zugang zu vielen Veranstaltungen zu gestatten, gehört meiner Meinung nach aber schon in die Rubrik des „grob fahrlässigen Handelns“, angesichts der möglichen Virusverbreitung. Die momentan diskutierte Version, sie evtl. kostenfrei wieder NUR für Geimpfte und Genese einzuführen, bedient m.E. nach weiterhin das aufzubauende Narrativ, wer Geimpft ist hat seinen Solidaritätsbeitrag geleistet, alle Anderen sind schuld. Wo ist denn da bitteschön die Logik? Es geht es um die Ausschöpfung aller Möglichkeiten zur Bekämpfung einer Pandemie, auch unter dem Aspekt, dass sich Widerstände auftun. Da ist für Firlefanz, der sich durch die Unmöglichkeit einer Impfpflicht ergibt, kein Platz.

Keine Lohnfortzahlung für Ungeimpfte

Das ist für mich definitiv der Inzidenzturbo. Vielen Impfverweigerer spreche ich nicht den Solidaritätswillen ab, sich testen lassen zu wollen. Aber wie viele können es sich leisten, 2-6 Wochen im positiven Testfall auf ihr Einkommen zu verzichten? Darüber hinaus auch in Unkenntnis weiterer und möglicher finanzieller Folgen? Also wird weiterhin zur Arbeit gegangen, selbst leicht symptomatisch. Aus Existenzängsten wird damit eine Kaskade in Gang gesetzt, die bald nicht mehr umkehrbar sein wird. Aber Hauptsache, man spielt in Manier ala Söder den starken Mann. Das kommt immer gut an.

Wir werden uns alle infizieren

Das ist Fakt, wenn Drosten`s Aussage aus dem Mai 2021 stimmt: „Wer sich nicht impfen lässt, infiziert sich unweigerlich“. Erst wenige Monate her und unter dem Aspekt postuliert: Wer sich impft, ist vor einer Infizierung geschützt. In diesem Satz steckt, zieht man mal die enthaltene falsche Suggestion heraus, dass jeder einmal mit dem Virus konfrontiert werden wird. Im Mai allerdings noch in der Annahme, dass das Virus, bei Geimpften, direkt nach dem Eindringen in den Rachenraum kaputt gemacht wird, bevor es Schaden anrichten kann. Mittlerweile wissen wir es besser. Also, wenn sich jeder einmal infizieren wird, wozu die ganze Aufregung? Wer geimpft ist kann mit einer 90 %-igen Wahrscheinlichkeit auf einen milderen Verlauf hoffen. Aber wozu gehörst du, lieber Leser? Zu den 90% ? Oder zu den 10 % ? Die Antwort weiß ganz allein der Wind.

Darüber hinaus sehe ich das mit der Impfung und den Masken wie Sarah Wagenknecht. Beides dient überwiegend einzig dem Selbstschutz. Ein daraus abgeleitetes solidarisches Handeln halte ich bei 99,8 % der Geimpften (ausgenommen speziell dich werter Leser) für ein Abfallprodukt, das zu einer moralischen Überhöhungskeule herangezüchtet wurde. Aus Angst, aus Wut, aus Macht- und Hilflosigkeit gegenüber dem Geschehen.

In diesem Sinne des bisher geschriebenen:

Ich bin geimpft und warte nun auf meine Infektion. Dabei ist es mir relativ egal, ob ich von einem Geimpften oder Ungeimpften angesteckt werde. Insofern kann ich mir den Luxus leisten, anderen kompromisslos das Recht auf Selbstbestimmung zuzugestehen.

Ich wünsche allen….

eine frohe und friedvolle Weihnachten, in einem ganz besonderen Jahr, das nun bald seine Pforten schließen wird. „Und jedem Anfang…..“

Die Musik…..

… die uns Kinder begleitet hat, als ich kleiner Junge mit meinen Eltern im Großraum Koblenz lebte. Einer unserer häufigen Sonntagsausflüge ging zum nahegelegenen Flugplatz Hahn. Ein Freund meines Vaters aus der Zeit der Befreiung hatte dort eine Bar.  Eine Bar, wie man sie sich ähnlich im Sinne einer italienischen Espressobar vorstellen mag. Und die Musik dort, ja, die war sehr speziell……., amerikanisch halt.

Ob Freude der Keramik oder Interesse an Gesellschaftspolitik und Fotos, ob Dompteur einzigartiger Texte oder Urgestein des Bloggens, ob wahre Meister der Reduktion oder Zufälligkeiten wunderbarer Freundschaften, alle entstanden aus dem Netz,- diese kleinen Freundschaften sollten Corona-resistent weiterleben.

„I don`t care who`s wright or wrong…..“

 

 

Verzeihen ?

„Wir werden in ein paar Monaten wahrscheinlich viel einander verzeihen müssen. Ich bin mir sicher, jenseits von Politik, wird auch für Gesellschaft, selbst für Virologen und Wissenschaftler eine Phase kommen, wo wir alle feststellen werden im Nachhinein, dass man vielleicht an der einen oder anderen Stelle falsch gelegen hat……. *

Dieser Satz wird in Zukunft vielleicht ebenso oft zitiert werden wie das „Wir schaffen das“. Bei all meiner sach- und Fachkritik an Jens Spahn erkenne ich aber auch an, dass Menschen an ihren Aufgaben wachsen können. Und diesen nicht ungewichtigen Satz lege ich auf die andere Seite der Waagschale. Ob es allerdings ein „verzeihen MÜSSEN“ sein muss, weiß ich nicht. Eine „generelle „Verzeih-Amnestie“ kann es m.E. nach nicht geben. Dies würde den Begriff in sich selbst ad absurdum führen.

Jens Spahn zu verzeihen fällt mir persönlich nicht schwer. Für mich war sein Kurs von Anfang an nicht richtig. Er hatte nicht mein Vertrauen. Er konnte mich nicht enttäuschen. Das „verzeihen müssen“ wird die Herausforderung für all die, die sich im Nachhinein als getäuscht betrachten, deren Vertrauen erschlichen wurde. Ich hoffe, auch wenn ich meine Bedenken habe, dass das alles gut endet.

Woran ich keine Bedenken oder Zweifel habe ist, dass es nach meiner Einschätzung keine 2. Infektionswelle größeren Ausmaßes geben wird. Darauf würde ich sogar wetten.

Klar ist: Das Virus ist und bleibt latent in der Bevölkerung vorhanden und es wird unvermeidbar immer wieder hotspots geben. Allerdings, in beherrschbarem Rahmen,- aber nicht beherrschbar, weil es die Politik diktiert, sondern weil die Menschen ihre Lektion kapiert haben. Nicht Alle haben das verstanden und werden sich daran halten und weiterhin beteiligen, aber wenn es 60 % der Bevölkerung tun, und dessen bin ich mir fast sicher, sind wir auf einem gutem Weg.

Damit schließe ich mein Kapitel „Corona“ ab und wende mich wieder meiner selbstgestrickten Musik zu. Bleibt Gesund!

 

*Zitat nach Jens Spahn

dem Schutzschild der politischen Kaste. Hier ein Podcast aus der Welt, vom 20.04.2020:

WELT – DER KOMMENTARVON SUSANNE GASCHKE

Corona-Krise: Ich möchte von Jens Spahn nicht gelobt werden

Für die, die diesen podcast ohne Login nicht öffnen können, hier die 1. des 2:47 Minuten langen Kommentares, dem ich mich vollumfänglich anschließe:

„Sicher, es ist kein übergroßes Problem, noch 2 weitere Wochen mit Kontaktbeschränkungen und ohne Bundesliga durchzustehen. Woran sich die Mitglieder der Bundesregierung aber jetzt schon zu erinnern versuchen sollten ist, dass sie weder unsere Vorgesetzten noch unsere Mütter oder Väter sind. Den paternalistischen Krisenton können sie gleich heute zurückfahren. Ich möchte von Jens Spahn für gar nichts gelobt werden, was ich tue oder unterlasse. Ich möchte nicht noch einmal erklärt bekommen, wie man sich die Hände wäscht oder wohin ich nach der Krise zu reisen habe, Söder! Und ich möchte auch nicht im Gestus der Alternativlosigkeit verkündet bekommen, nur mit einer Kontroll-App gäbe es einen Weg zurück in die Freiheit. Unterschiedliche Meinungen in dieser Frage sind so nötig wie erlaubt. ………………….“

 

Jeder, der in seinem Berufsleben im Rahmen der Auswahl neuer Mitarbeiter Entscheidungen treffen musste weiß, wie nah Glückstreffer und Nieten beieinander liegen. Ich habe mich in meiner kleinen Firma und meinen bescheidenen Möglichkeiten immer viel mit den Werkzeugen der richtigen „Mitarbeiterauswahl“ beschäftigt. Neidisch habe ich dabei oft auf die Großen geschaut, ob Elektro, Auto, Pharma oder Informatik, die, wenn sie riefen, aus einem regelrechten Bewerbertsunami erstmal eine Vorauswahl treffen konnten, bevor in einem oft tagelangen Assessment-Center am Ende eine Handvoll Gewinner übrig blieb. Tröstlich empfand ich, dass die Glücktreffer-Quote der Großen dabei oftmals auch nicht viel größer war als meine. Ob tatsächlich der richtige Mann für den richtigen Ort gefunden wurde zeigte sich erst, wenn`s im Stress hart auf hart kam, getreu dem Motto: „An ihren Taten werdet ihr sie erkennen.“

 

Auch in den ganzen hohen Management-Sphären mit riesigem Salär und großer Entscheidungsverantwortung gibt es eine lange Liste von Fehlbesetzungen. That`s life.

 

Für einen Ministerposten bedarf es heute außer dem richtigen Parteibuch, einem fließendem und unverbindlichen Politikersprech nur noch der richtigen Stelle im parteipolitischen Proporz.
Andere Qualifikationsansätze sind für einen Minister, der dieses Land durch einer der schwierigsten Phasen der Bundesrepublik lotsen soll, NICHT erforderlich.

Altmaier, Braun, Söder, Scholz, Drosten, Merkel, Wieler, Laschet……………… bestimmen das Geschehen, während der kaum sichtbare „Jensi, de Prinz“ (so im Kollegenjargon) große Freude und Spaß am Betriebsausflug in einem Gießener Krankenhaus hat.